Benjamin Geier
Immobilienberatung in Vaihingen an der Enz
Ich bin in Illingen aufgewachsen, keine zehn Kilometer von hier. Für das Studium meiner Frau haben wir eine Weile in Böblingen gewohnt, dann sind wir nach Vaihingen gezogen. Heute leben wir hier mit unseren vier Kindern. Wahlheimat, aber inzwischen ziemlich fest verwurzelt.
Zu Immobilien kam ich über meinen Vater. Er hat immer wieder Objekte gekauft und saniert, ich habe früh mitgearbeitet – auf der Baustelle, nicht am Schreibtisch. 2012 habe ich meine erste eigene Wohnung gekauft, saniert, vierzehn Jahre vermietet und schließlich verkauft. Kaufen, instand halten, vermieten, verkaufen: Diese Perspektive kenne ich nicht aus Seminaren.
Sechs Jahre war ich mit Photovoltaik- und Industriemontagen selbstständig. Wer einmal Handwerker koordiniert hat, weiß, was ein Angebot wert ist und was ein Termin.
Danach acht Jahre bei der enersol GmbH – vom Projektleiter bis zum Director Digital. Prozesse, Projektsteuerung, Digitalisierung. Das klingt trocken, ist aber der Grund, warum bei mir keine Unterlage verloren geht und Sie jederzeit wissen, wo Ihr Verkauf steht.
Und dann kam der Stadtbahnhof.
Fünf Jahre Bauherr
2019 habe ich den alten Vaihinger Stadtbahnhof übernommen – denkmalgeschützt, Baujahr 1904, leerstehend und voller Staub.
Was danach kam, war die beste Ausbildung, die ich hätte bekommen können: Abstimmung mit dem Denkmalamt, Finanzierung, Fachwerk, Dämmung, Fenster, Fußbodenheizung. Drei Bahnwaggons, die per Schwertransport aus Sachsen-Anhalt kamen und mit Kränen an ihren Platz gehoben wurden. Handwerker, die ausfielen. Kosten, die stiegen. Genehmigungen, die dauerten.
Seit 2024 ist dort das Restaurant Steig 1903.
Ich erzähle das nicht, weil es eine schöne Geschichte ist. Sondern weil ich seitdem weiß, was eine Sanierung wirklich kostet und wo sie teurer wird als geplant. Wenn ich bei einer Besichtigung eine Zahl nenne, habe ich solche Angebote selbst eingeholt, verhandelt und verantwortet.
Wie ich arbeite
Ich mache keine Massenvermarktung. Ich nehme wenige Objekte an und kümmere mich um diese richtig.
Das heißt: Ich beschaffe die Unterlagen, statt sie beim Eigentümer anzumahnen. Ich lese Teilungserklärungen, statt sie weiterzureichen. Wo saniert werden muss, hole ich Zahlen ein, statt „Renovierungsbedarf vorhanden“ ins Exposé zu schreiben.
Und ich bleibe erreichbar – auch Monate nach der Übergabe, wenn Fragen zur Kostenverteilung oder zur Abwicklung auftauchen.
Verkaufen kann jeder. Vorbereiten ist die Arbeit.
Kurz und sachlich
Immobilienberatung, Einzelunternehmen
Aufsichtsbehörde: IHK Region Stuttgart
Lernen wir uns kennen
Ein Erstgespräch kostet Sie nichts. Wenn Sie danach das Gefühl haben, dass es nicht passt, sagen Sie es einfach.